Wie entsteht der Goldpreis?
Dieser entsteht aus Zusammenspiel der fundamentalen Marktdaten wie das Angebot von sowie die Nachfrage nach Gold, doch auch von Emotionen und eher kurzfristigen Ereignissen sowie Spekulationen und langfristigen Erwartungen hängt dieser ab. Weitere Faktoren, die den Goldpreis beeinflussen, sind der Ölpreis sowie der aktuelle US-Dollar-Kurs, denn Gold wird in der Währung gehandelt.
Was hat das Gold so begehrt gemacht?
Wer den Glauben an den Euro verloren hat, greift zu Gold. Der Goldpreis ist aufgrund der Krise enorm gestiegen, doch nun könnte der Trend wieder kippen. Viele Menschen haben Angst vor der Inflation, vor dem Euro-Crash und somit dem Verlust der Ersparnisse und kaufen daher Gold. Nach der Devise: Die Staaten werden eventuell pleite, die Banknoten sind bald vielleicht nur noch Papier wert, doch mit Gold kann immer gezahlt werden, so ihr Kalkül. Dieser Run auf das Edelmetall hat den Goldpreis stark steigen lassen, er schoss binnen eines Jahres über 30 % in die Höhe. Schmuckfans hat das Gold die Laune verdorben, Spekulanten hat es angelockt, da sie das schnelle Geld wittern. Das Risikospiel mit dem Gold soll so aussehen: Kaufen, warten und wieder verkaufen, woraus die Spekulanten sich hübsche Gewinne versprechen.
Könnte der Trend kippen?
Die Anzeichen mehren sich, dass der Trend zu immer höherem Goldpreis kippen könnte. Ein Vorbote meldete sich bereits, als dieser an nur einem Tag um 40 Dollar sank. Eine Riesen-Inflation lässt sich nirgendwo ablesen. Die geglaubte Sicherheit könnte teuer werden. Wenn Sie jetzt Gold kaufen, sollten Sie genau wissen wofür. Es sollte sinnvoll gekauft werden und in Maßen, denn als Zocker die schnellen Gewinne machen zu wollen, ist riskant, denn auch das Gold kann schmerzhafte Verluste bringen, was die Geschichte lehrt. Der Goldpreis ist ein Spielball internationaler Notenbanken, am Goldmarkt treten immer wieder Kurseinbrüche auf, innerhalb kurzer Zeit und dazu ohne Anlass oder starke Bewegungen an den anderen Märkten.